Wieso wir keine Angst vor dem strukturellen Wandel haben brauchen

Der Wandel der Wirtschaft Sektoren bestand schon immer und wird auch immer bestehen bleiben. Das Einzige was sich ändert, ist unsere Auffassung davon. Schon die Dampfmaschine weckte Bedenken, danach der Motor, der Computer, und jetzt der Roboter. Doch was wir ständig vergessen, ist, dass jede Innovation einen Fortschritt auslöste, der nicht nur unser Leben verbesserte, sondern auch eine neue Innovation vorantrieb.

 

2018 soll das Jahr der Digitalisierung werden. Nun schwirrt der Gedanke nicht mehr nur in Köpfen fanatischer Informatiker, sondern auch im breiten Volk findet der Prozess Gehör. Manche stehen dahinter, andere nicht. Aber wieso spaltet gerade ein Thema, welches hauptsächlich der Menschheit helfen soll, so viele? Meines Ermessens haben wir momentan ein wesentliches Problem. Angst.

 

Unsere Gesellschaft wurde seit jeher so erzogen, dass es in einem Wirtschaftssystem, bestehend aus einem Tauschgeschäft, zurecht kommen muss. Wer sich ein Auto kaufen möchte, brauch genügend Geld, um es als Tauschmittel einzusetzen. Wer nicht gerade unheimlich vermögend ist, braucht Arbeit um Geld zu verdienen. Und genau hier fängt das Problem an. Arbeit ist gleich Sicherheit, Sicherheit ist gleich Geld, und wer kein Geld besitzt, wird aus dem System ausgegrenzt.

 

Der Teil der Menschen, der der Digitalisierung skeptisch eingestellt ist, hat Angst davor, ausgegrenzt zu werden, kein Geld zu haben, welches Sicherheit bietet und letzten Endes keinen Job zu haben. Fakt ist, es wird einen kleinen Teil der Menschheit geben, der an der Digitalisierung leiden wird, jedoch wird dieser Prozess nicht von heute auf Morgen geschehen. Zudem kommt, dass der strukturelle Wandel eine magische Eigenschaft besitzt, er schafft neue Branchen und somit neue Arbeitsplätze, von denen wir gegenwertig noch gar nicht wissen, dass sie eines Tages existieren werden. Denn wenn wir eines im Laufe der Menschheit gelernt haben müssen, dann, dass die genialsten Erfindungen in der Not entstanden und uns neue Türen öffneten.

 


Julien Rösch

 
 

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